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Öffnungszeiten:
Mo-Do 9.00-17.30 Uhr
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Abfallarme Veranstaltungen

Abfallarme Großveranstaltungen und Straßenfeste

Märkte und Feste mit ihren unterschiedlichen Größen und Angeboten, Besucherzahlen und Öffnungszeiten sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Angefangen beim Wochenmarkt im Kiez, über das Straßenfest im Bezirk bis hin zu Großveranstaltungen ist mit entsprechend großen Besucherströmen und Abfallmengen umzugehen. Große Abfallmengen entstehen im Besonderen dort, wo es viele Catering-Angebote mit Einweggeschirr gibt.

Ueberfuellter Abfallbehaelter auf dem Straßenfest

Die Erfahrungen aus den 1990er Jahren zeigen, dass für eine abfallarme Durchführung von Großveranstaltungen in erster Linie die Gestaltung abfallrelevanter Regelungen (gaststättenrechtliche Erlaubnis nach GastG, Marktsatzungen, privatrechtliche Verträge sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen) von Bedeutung sind. Hier sollten entsprechende Passagen enthalten sein, die den Verpackungsbereich der Verpflegung der Gäste betreffen.

Die Anstrengungen aus den 1990er Jahren, das Abfallaufkommen bei öffentlichen Veranstaltungen zu reduzieren, wurden in den vergangenen 10 Jahren deutlich vernachlässigt. Dennoch hat sich das Mehrwegsystem insbesondere beim Ausschank von Getränken in einigen Bereichen etabliert. Ein Mehrwegangebot wird im Regelfall auch den Erwartungen und Vorstellungen der Besucher entgegenkommen. Für die Veranstalter können Umweltengagement und Eigenverantwortung zum Marketingobjekt werden.

 

Die Möglichkeiten, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz bei Großveranstaltungen und Straßenfesten zu leisten, bleiben beachtlich. Modelle dafür können der verstärkte Einsatz von Mehrwegnutzungen, die Schaffung von Anreizen zur Abfallvermeidung, die Verbesserung von Trennsystemen und die Förderung der Eigenverantwortung der Anbieter sein.

Neben der Abfallvermeidung geht es aber auch um die enormen Potenziale bei der Abfalltrennung. Sortenrein getrennte Abfälle können am besten umweltgerecht verwertet werden. Durch Abfalltrennung lassen sich – wie bei der Abfallreduzierung – Ressourcen sparen.

Einfluss auf das Abfallaufkommen können alle nehmen – Besucher, Händler, Veranstalter aber auch Politik und Verwaltung. Zum Beispiel können Behörden vor Erteilung der Veranstaltungsbewilligung vom Veranstalter ein Abfallkonzept  einfordern. Dieses beinhaltet u.a. abfallvermeidende und -trennende Maßnahmen sowie die Kontrolle der Einhaltung abfallrelevanter Bestimmungen. Auflagen und Kontrollen können dem nachlassenden bzw. fehlenden Umweltengagement entgegenwirken.

Beispiel UMWELTFESTIVAL

Mitarbeiterinnen im Spülmobil auf dem Umweltfestival

Die GRÜNE LIGA zeigt seit vielen Jahren auf dem UMWELTFESTIVAL, wie sich mit einem Mehrweggebot und anderen Maßnahmen Müllmengen drastisch reduzieren lassen.

Alle Aussteller sind verpflichtet, ihre Produkte abfallfrei zu vermarkten. Imbiss- und Lebensmittelstände müssen einen für die Besucher frei zugänglichen Abfallbehälter aufstellen und dessen Inhalt selbst entsorgen.

Jegliches Verteilen von Informationsmaterial, Werbegeschenken u. ä. außerhalb des eigenen Standes ist untersagt.

Für den Verkauf von Essen und Getränken muss Mehrweggeschirr verwendet werden. Getränke in Dosen, Einwegflaschen u. ä. sind nicht erlaubt.

 

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Impressionen / Fotos



 

 

 

*KARNEVAL GOES CLEAN. GRÜNE LIGA Berlin sucht freiwillige Helfer für den Karneval der Kulturen vom 25.-28.05.2012*Bitte helft uns, den Karneval zu einer sauberen Veranstaltung zu machen!
Wir suchen karnevals- und umweltbegeisterte Menschen zur Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation, bei derHändler- und Ausstellerberatung zurAbfallentsorgung und zum Einsatz von Mehrweggeschirr sowie zur Fotodokumentation.*Für euren Einsatz -stunden -oder tageweise- gibt es Verpflegungsgutscheine.*Meldet euch bei Ulrich oder Birte. T: 030 44 33 91 70; ulrich.nowikow@grueneliga.de, birte.jung@grueneliga.de