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Pressemitteilung 05/2009

Berlin, den 13. Februar 2009


Eine Rose ist eine Rose…?

Mit Blumen doppelt Freude schenken: Zum Valentinstag am 14. Februar ruft die GRÜNE LIGA Berlin zum Kauf von Blumen aus sozial- und umweltverträglicher Produktion auf.

Europaweit hat Deutschland den höchsten Schnittblumen-Verbrauch: Rund drei Milliarden Euro geben die Deutschen im Jahr für Blumen aus. Allerdings wird nur knapp ein Viertel davon im heimischen Anbau produziert. Der größte Blumen-Import erfolgt aus den Entwicklungs- und Schwellenländern des Südens: Jede dritte Schnittblume auf dem Weltmarkt wird in Äquatornähe angebaut, rund ein Drittel aller eingeführten Blumen sind Rosen. In den Wintermonaten steigern sich diese Produktionszahlen nochmals.

„Bei der Blumenproduktion in den Entwicklungsländern herrschen oft umweltfeindliche, sozial ungerechte und gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen. Ständige unbezahlte Überstunden, fehlender Kündigungs- und Mutterschutz und mangelnde soziale Absicherung sowie der massive Einsatz von Pestiziden sind der Regelfall und halten die Produktionskosten gering. Außerdem gehören vielerorts Kinderarbeit und die Unterdrückung von gewerkschaftlichen Organisationen zum Arbeitsalltag. Blumen mit dem Siegel des „Flower Label Programs (FLP)“ garantieren eine sozial- und umweltgerechte Produktion und bieten so eine Alternative. Indem wir Blumen aus fairer Produktion kaufen, können wir direkt Einfluss nehmen und Stellung beziehen“, so Gudrun Vinzig, von der GRÜNEN LIGA.

Mit ihren Kaufentscheidungen beeinflussen die Konsument/-innen täglich nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Lebensbedingungen vieler anderer Menschen weltweit. So unterstützt eine gezielte Kaufentscheidung für Blumen mit dem FLP-Siegel die Durchsetzung der Umwelt- und Sozialstandards sowie die Fortführung der Bildungsprogramme in den Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Das FLP trägt dazu bei, die Arbeits- und Umweltbedingungen in der Blumenproduktion zu verbessern. Weitere Umweltgerechte Alternativen zu konventionell produzierten Schnittblumen bieten fair gehandelte Blumen (TransFair) und Blumen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Zeigen Sie, dass Sie Blumen aus fairer und/oder biologischer Produktion möchten: Fordern Sie Ihren Floristen auf, Bio-Blumen, TransFair-Blumen oder FLP-Blumen anzubieten. Bio-Blumen, TransFair- oder FLP-Blumen zum Valentinstag zu verschenken, heißt ungetrübte Freude schenken.

Nähere Informationen: www.unfairbluemt.net I www.fian.de I

Anke Ortmann, GRÜNE LIGA Berlin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 030/44 33 91 0