BBI – Hoffnungslos unwirtschaftlich

Am 19.03.2011 fand die Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN LIGA  statt, auf der unter anderem die Fortführung der Bundeskontaktstelle Luftverkehr für ein weiteres Jahr  einstimmig beschlossen wurde. Die Diskussion zu diesem Thema zeigte das große und wachsende Interesse an dieser Bundeskontaktstelle, deren Vorsitzender wieder Dr. Frank Welskop ist. “Schwerpunkt der Arbeit  wird weiterhin der BBI sein, der sich kurz vor seiner angekündigten Eröffnung auf einer Gratwanderung zwischen einer hoffnungslosen  Unwirtschaftlichkeit befindet, so wie er mit max. 10 % Umsteigern und dem Haupteinzugsgebiet Berlin planfestgestellt wurde“, so Dr. Frank Welskop. Andererseits würde mit der kürzlich bekannt gewordenen Planung eines Drehkreuzes mit 50 % Umsteigern eine widerrechtliche Entwicklung des BBI stattfinden, weil die im Planfeststellungsbeschluss genehmigten 360.000 Flugbewegungen damit weit überschritten werden.
Infolge der am Montag den 28. März durch die Fluglärmkommission beschlossenen Flugrouten wird außerdem immer absehbarer, dass es  durch die damit verbundene Konzentration des Fluglärms durch An- und Abflüge besonders  in der Region Blankenfelde-Mahlow oder Berlin-Bohnsdorf  zu einer flächendeckenden Absiedlung  kommen müsste, welche die Investitionskosten für den  BBI im Milliardenbereich durchaus übersteigen könnte. Das  wiederum bestätigt  wieder einmal die Ungeeignetheit des Standortes und damit die Unrentabilität dieses Projektes dramatisch.
Dr. Frank Welskop, Vorsitzender Bundeskontaktstelle sowie der Arbeitsgemeinschaft Luftverkehr und Mitglied des Landessprecherrates der GRÜNEN LIGA Berlin

Weitere Informationen zu diesem Thema unter diesem Link http://www.frank-welskop.de/


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