Giftfreies Gärtnern auf der IGA Berlin

Erfolgreich gärtnern ohne Chemiekeule, geht das? Ja, mit cleverer Pflanzenwahl, Nützlingen und dem Wissen um ökologische Zusammenhänge! Die GRÜNE LIGA Berlin diskutiert am 9. Mai gemeinsam mit Gartenexperten über Giftfreies Gärtnern auf der Internationalen Gartenausstellung in Berlin.
Eine Möglichkeit, den eigenen Garten ökologischer zu gestalten, wird mit dem Bau einer Behausung für Nützlinge aus Recyclingmaterialien gleich live auf der Bühne demonstriert.

Weitere giftfreie Gartentipps finden sich in der Gartenbox „Gewusst wie – Das Who´s Who im quietschfidelen Garten“, die vorgestellt und bis Ende Juli an interessierte Gärtnerinnen und Gärtner verlost wird.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig Auftakt des bundesweiten Wettbewerbs „Ein Blick über den Gartenzaun: Gesunde Oasen gesucht“ mit dem die GRÜNE LIGA Berlin vorbildliche naturnahe Gärten auszeichnet.

Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Honolulu Transport“ von der Musikschule Tomatenklang mit frühlingshaftem Swing-Pop.

 

Termin:
Dienstag, den 9. Mai 2017
14:00 bis 15:15 Uhr
Anschließend bauen die Beteiligten eine Nützlingsbehausung aus Recyclingmaterial

Ort:
IGA-Gelände Berlin
Bühne am Koreanischen Garten

Zugang zum IGA-Geländer über den Eingang Kienbergpark/Hellersdorfer Straße

Mitwirkende:
Sarah Buron
, Projektleiterin Giftfreies Gärtnern, Grüne Liga Berlin
Folko Kullmann, Gartenbuchautor, Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V.
Sven Wachtmann, Landesfachberater Berlin, Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.
Bettina de la Chevallerie, Projektleiterin Netzwerk Pflanzensammlungen, Deutsche
Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.

 

Presseakkredditierung (kostenloser Zugang für Medienvertreter)

https://iga-berlin-2017.de/presse/akkreditierung

Zutritt

Für den Zutritt zum IGA-Gelände wird eine IGA-Eintrittskarte benötigt.
https://iga2017.ticketfritz.de/

 

Das Projekt „Giftfreies Gärtnern“
Gärtnern hat eine lange Tradition und im Laufe der Zeit viele Wandlungen durchlaufen. Wer auf dem Land oder am Stadtrand lebt, hat oft einen eigenen Garten. Doch auch in der Stadt ist das Gärtnern eine Herzensangelegenheit. An unzähligen Standorten sprießen kleine und große Oasen und dienen als Erholungs- und Naturerlebnisraum. Sie ermöglichen den Menschen die Natur mitzugestalten, Nahrungsmittel anzubauen und dabei ökologische Zusammenhänge zu beobachten und zu verstehen.

Es gibt jedoch negative Tendenzen: Der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Bioziden erfolgt oft unbekümmert. Beim Verkauf dieser Produkte findet nicht selten nur eine unzureichende Beratung statt. Heimische Pflanzen werden im Garten durch opulent blühende exotische Gewächse ausgetauscht. Hiesige Tierarten verlieren dadurch Nahrung und Lebensraum.

Das Projekt „Giftfreies Gärtnern“ will diesen Entwicklungen entgegenwirken und das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge schärfen. Gemeinsam mit Gärtnerinnen und Gärtnern werden grüne Orte in der Stadt geschaffen und erhalten, die positiv auf das Stadtklima wirken und zum Erhalt von Biodiversität beitragen.

Die im Projekt entwickelte Gartenbox „Gewusst wie“ liefert auf über 80 großformatigen Informationskarten Tipps zum giftfreien Gärtnern. Darauf finden sich zum Beispiel Hinweise zu Pflanznachbarschaften, zu Gartenelementen für Nützlinge oder biologische Alternativen zum Pestizideinsatz. Zudem rückt der bundesweite Projekt-Wettbewerb „Ein Blick über den Gartenzaun“ giftfreie und naturnah gestaltete Gärten in die Öffentlichkeit und zeichnet Gärtner für ihr Engagement aus.


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