Pressemitteilung 46/2010

Berlin, 26. Oktober 2010

wasservolksbegehren
Überwältigende Bürgerbeteiligung – bereits über 200.000 Unterschriften!

Von Samstag bis Montagabend konnte die Zahl der gewonnenen Unterschriften auf über 200.000 Unterschriften erhöht werden! Allein im Büro des Volksbegehrens bei der GRÜNEN LIGA Berlin in der Prenzlauer Allee 8 gingen gestern postalisch über 10.000 Unterschriften ein.


Bündnispartner wie der VDGN (Verband Deutscher Grundstücksnutzer) oder die Gartenfreunde übergaben gestern auch mehr als 10.000 Unterschriften. Bis 23 Uhr kamen noch Bürger vorbei, die ihre Unterschrift leisten wollten oder gleich eigens gesammelte Unterschriftslisten abgegeben haben. Auch an den freien Sammelstellen sind vom Samstag bis Montag noch tausende Unterschriften abgegeben worden.

Unterschriftsbögen sind in den Bürgerämtern, bei der GRÜNEN LIGA Berlin, den Sammelstellen oder im Internet unter www.berliner-wassertisch.net noch bis Mittwoch erhältlich. Sabine Finkenthei, Juristin und Unterstützerin des Volksbegehrens, ist überwältigt von der großen Resonanz: „Die Berliner begreifen, dass ohne eine Offenlegung der Geheimverträge die Wasserpreise weiter steigen werden. Nur wenn die Verträge offen gelegt sind, können die Gewinngarantien juristisch angefochten werden, nur dann ist eine kostengünstige, verbraucherfreundliche Rekommunalisierung möglich.“

Auch heute wird weiter gesammelt, auch heute (Dienstag) ist das Büro der GRÜNEN LIGA Berlin bis 23 Uhr geöffnet: „Es wäre ein wirkliches Wunder, wenn wir mit einem Spendenetat von ca. 15.000 Euro einen neuen Unterschriften-Rekord für Volksbegehren setzen können. Das wäre dann sogar ein doppelter Rekord: Mit wenig Geld, viel ehrenamtlichen Engagement und einem breiten sozialen Netzwerk zu beweisen, dass direkte Demokratie auch ohne großes Geld und ohne teure Imagekampagnen gelingen kann“, so Thomas Rudek, Sprecher des Volksbegehrens.

Die Unterschriften werden am Mittwoch, den 27. Oktober, um 13 Uhr, der Landeswahlleiterin Frau Dr. Michaelis-Merzbach vor der Senatsverwaltung für Inneres (Klosterstr. 47 / 10179 Berlin) öffentlich übergeben. Die Anwesenheit von Presse und Pressefotografen ist ausdrücklich erwünscht.

Wem es bis Dienstag nicht möglich ist, seine Unterschrift für das Volksbegehren abzugeben, der kann allerspätestens am Mittwoch, den 27. Oktober, bis 24 Uhr, den Bogen oder die Unterschriftslisten in die Briefkästen bei den Bürgerämtern bzw. Rathäusern werfen.

Thomas Rudek
Sprecher des Volksbegehrens
Tel.: 030 / 261 33 89 oder 44 33 91 44, mobil: 0176 / 25 21 37 26


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