Interviewheft zur Wachstumskritik in den Umweltverbänden

Aus DER RABE RALF Juni/Juli 2018, Seite 27

Die Umweltverbände gehören zu den mitgliederstärksten und am besten vernetzten Organisationen in Deutschland. Inzwischen sind sie aber etwas in die Jahre gekommen. Sind die Verbände aus der Zeit gefallen – oder sind sie wichtiger denn je, damit unsere Gesellschaft zukunftsfähig wird? Was müssen sie tun, um wirkmächtig zu bleiben? Dazu hat das „Denkhaus Bremen“ Interviews mit Aktivistinnen und Mitarbeiterinnen von BUND, Greenpeace, Konzeptwerk Neue Ökonomie, NABU, Naturfreunde und WWF geführt.

Die Botschaft der Gespräche lässt sich auf eine kurze Formel bringen: Die Umweltverbände müssen raus aus der Komfortzone. Die Globalisierung zwingt auch sie, mit dem Blick über den deutschen und europäischen Tellerrand ihre Strategie zu verändern. Die befragten Expertinnen sind sich einig: Ohne gerechte Beziehungen zwischen dem globalen Süden und den reichen Industriestaaten, aber auch innerhalb der Länder, werden Artenvielfalt oder Weltklima nicht zu schützen sein. Alle Interviewten unterstreichen: Den notwendigen Wandel gibt es nicht ohne Sozialverträglichkeit für die Betroffenen. RR

Peter Gerhardt, Jonas Daldrup:
Raus aus der Komfortzone
denkhausbremen, Bremen 2018
30 Seiten, kostenloser Download:
www.denkhausbremen.de/neues-interviewheft


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