Aufs Land ziehen! Aber in eine Lebensgemeinschaft?

Aus DER RABE RALF Oktober/November 1998

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu schaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“
Antoine de Saint-Exupéry

Aufs Land! Allein?

Gerade für Kinder aus der Großstadt ist es wichtig, hautnah zu erfahren und zu erleben, daß unsere Nahrung nicht aus Plastiktüten und Blechdosen kommt. Sie sollen lernen, daß die Natur, von der wir leben, geachtet und geschützt werden muß, daß es Spaß macht, viele Arbeiten selbst zu tun, sowie Pflanzen und Tiere wachsen zu sehen.

Viele junge Familien ziehen deshalb inzwischen von der Stadt aufs Land.

Zumeist geschieht dies aber in vom Staat gelenkten Bahnen. Es entstehen viele neue Wohnsiedlungen in der Nähe von großen Städten.

Die Großstadt bleibt Arbeits- und Lebensraum.

Sehr viel weniger Menschen ziehen in die strukturschwachen Gebiete im ländlichen Raum. Von dort ist eher eine „Landflucht“ zu verzeichnen. Das bedeutet: eine Gruppe von Menschen zieht aus dem Bedürfnis, wieder gesünder, streßarmer und naturnäher zu leben, aufs Land. Eine andere Gruppe zieht vom Land in die Stadt, weil es keine Arbeitsplätze gibt und das Landleben ihnen nicht attraktiv bzw. sinnvoll erscheint. Hier gibt es keinerlei Berührungspunkte der beiden Gruppen.

Aber gerade in diesen strukturschwachen Gebieten entwickeln sich Projekte und entstehen moderne Lebensgemeinschaften, weil Menschen versuchen, wieder miteinander zu leben.

Manche von meinen Freunden und Freundinnen sind inzwischen mit ihren Kindern und Familien aufs Land gezogen und leben dort einzeln oder auch in Gemeinschaft mit anderen.

Ich konnte beobachten, wie sich der Wechsel von der Stadt aufs Land für alle positiv auswirkte, besonders aber für die Kinder. Darum hielt auch ich Ausschau nach einem geeigneten Platz für meine Familie. Mein Traum war ein großes Gelände, auf dem sich für mehrere Familien genug Raum findet.

Vor zwei Jahren erfuhr ich durch einen Freund vom Verkauf eines Gutshauses in der Uckermark. Ich schaute es mir an, suchte nach Freunden, denen es auch gut gefallen könnte und begann mit der Organisation eines möglichen Kaufes.

Wie sich diese Idee zum Leben, Wohnen und Arbeiten entwickeln konnte, möchte ich hier beschreiben.

In Zeiten, in denen Menschen sich immer mehr vereinzeln, Familien sich trennen und viele für sich allein leben, möchte ich dazu ermutigen und auffordern, wieder stärker miteinander zu leben.

In Gegenden, wo Menschen verstärkt vom Land in die Stadt ziehen, weil es zu wenig Arbeitsplätze gibt, ist es wichtig, Projekte aufzubauen, die den dort lebenden Menschen wieder einen Sinn für das Leben dort vermitteln.

Auf der Suche nach neuen Lebensinhalten, in der Verbindung: Zusammen – Leben und Zusammen – Arbeiten, möchte ich mit dieser Arbeit eine Anregung und Orientierung für Menschen bieten, die eine moderne Lebensgemeinschaft auf dem Lande anstreben.

Projekt – Gemeinschaft – soziale Bewegung

Schon immer haben Menschen versucht, neben den allgemeinen bürgerlichen Normen des Miteinanderlebens, anders zu leben.

Seit den 70er Jahren schließen sich immer mehr Menschen in Selbsthilfeinitiativen und Lebensgemeinschaften zusammen, weil sie die soziale Versorgung und die gesellschaftliche Entwicklung als unbefriedigend und ungenügend empfinden. Diese Entwicklung ist jedoch auch als eine Folge der Individualisierung und der sozialen Differenzierung zu sehen.1

Diese Initiativen und Gemeinschaften veränderten sich von reinen Wohn- und Lebensgemeinschaften hin zu Arbeits- und Lebensgemeinschaften. Hier schließt der Gemeinschaftsgedanke neben dem gemeinsamen Wirtschaften, Arbeiten und Leben auch die Natur mit ein. Sie soll mithelfen, dem Leben seinen ganzheitlichen Charakter wiederzugeben.

Die Alternativbewegung der siebziger Jahre setzte einen Schwerpunkt auf die zentrale Bedeutung der kleinen sozialen Einheiten, die sich in Gruppen und Kommunen trafen. Die Trennung von Arbeits-, Wohn- und Lebensbereichen sollte aufgehoben und den Werten des einseitigen Wohlstands- und Besitzstrebens, sowie den bürgerlichen Tugenden des Leistungsstrebens und Karrieredenkens etwas entgegengesetzt werden. Der zunehmenden Ausgrenzung der nicht-leistungsfähigen oder auf andere Weise nichtkonformen Gesellschaftsmitglieder sollte durch ein Konzept mit überschaubaren Einheiten und auf Selbsthilfe basierend ersetzt werden.2

Dieses Bestreben lief parallel zur immer stärkeren Individualisierung als gesamtgesellschaftlichen Prozeß, welcher die Freisetzung und Auflösung aus Sozialformen wie Familie, Verwandtschaft, Nachbarschft usw. bedeutete. Begleiterscheinungen der Individualisierung sind dabei durchaus ambivalent zu sehen.1

Als Voraussetzung und Bedingung für die Zunahme alternativer Lebensformen sind anzunehmen:

– Attraktivitätsverlust bestehender Institutionen des Zusammenlebens und dadurch bedingte Suche nach neuen Formen, allgemeiner Wertewandel, der zunehmend zu einer Orientierungslosigkeit bzw. Unsicherheit führt, welche unbestimmte Ängste wie z.B. Zukunftsangst, Bindungsangst, Angst vor Übernahme von Verantwortung etc. zur Folge haben können, Emanzipation der Frauen, welche aufgrund ihrer zunehmend eigenständigen, wirtschaftlichen und sozialen Absicherung zu einer Distanzierung ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter führt, – die Abnahme der religiös- kirchlichen Bindungen, eine Liberalisierung der Sexualmoral, einhergehend mit der Verfügbarkeit praktisch perfekter Geburtenplanung, öffentliche Toleranz nichtlegalisierter Paarverbindungen.3

Ich denke, daß diese Voraussetzungen und Bedingungen sowohl für die alten, als auch für die neuen Bundesländer gegeben sind. Von daher ist also die Möglichkeit für eine Entwicklung und Etablierung von alternativen Lebensformen in unserem Land gegeben.

Man kann jedoch nicht von einer liberalen Gesellschaft auf das Umfeld jedes Einzelnen schließen. Jeder Mensch steht nur zu einem beschränkten Personenkreis in unmittelbarer Beziehung. So hängt es auch vor allem davon ab, welchen Einfluß seine Eltern und Geschwister, seine Freunde und Bekannten, seine Kollegen und sein Arbeitgeber sowie seine Nachbarn und sein Vermieter mittelbar durch allgemeine Werte, Normen und Moralvorstellungen und unmittelbar durch soziale Kontrolle, mangelnde Akzeptanz bis hin zu „massivem Druck“ auf ihn haben. Jede/r Einzelne muß für sich entscheiden, ob und in welcher Form sie/er in einer alternativen Lebensgemeinschaft leben will.

Besonders in den alten Bundesländern kann auf einen längeren Zeitraum voller Erfahrungen mit alternativen Lebensformen zurückgeblickt werden. Auf diese Erfahrungen aufbauend und in Verbindung mit der ganz persönlichen Sozialisation in den neuen Bundesländern sind Projekte und Lebensgemeinschaften mit den unterschiedlichsten Lebensformen entstanden und im Entstehen.

Im folgenden werde ich kurz auf einige Begriffsdefinitionen eingehen, die im Zusammenhang mit modernen Lebensgemeinschaften zu finden sind.

Projekte

sind Vorhaben mit zeitlich definiertem Anfang und Ende. Ein Projekt beginnt mit einer Planungs- und Vorbereitungsphase, um dann die eigentliche Projektaufgabe (Realisierungsphase) durchzuführen. Die Projektergebnisse stellen dann den Abschluß dar.4

Ausschlaggebend für das Funktionieren eines Projektes sind klare Zielvorstellungen, die Übereinstimmung in Arbeits- und Lebensformen und das Einschätzenkönnen des Möglichen und Machbaren. Vorausgehen muß dem ein intensiver Prozeß der Analyse von Ansprüchen des Einzelnen und der materiellen, finanziellen und personellen Gegebenheiten und Möglichkeiten.

Es hat sich bisher als förderlich für soziale Projekte erwiesen, wenn einzelne Mitglieder der Gruppe sich schon lange kennen. So sind konkrete Vorstellungen hinsichtlich ihres zukünftigen Lebens schon vorhanden und diskutiert.

Soziale Projekte

stehen eher in Verbindung zu den jeweils neuen sozialen Bewegungen, als zu den traditionellen Wohlfahrtsverbänden oder den öffentlichen Trägern. Sie entstehen gerade in den Zonen, die von den angestammten Trägern sozialer Arbeit (noch) nicht anerkannt wurden.2

Sie planen und organisieren sich zum großen Teil selbst, rufen neue Handlungsparameter hervor und entwickeln Strategien zur Kontrolle über ihr Umfeld. Lösungen werden aus dem Prozeß heraus entwickelt.5

Selbstverwaltung

Im juristischen Sinne bedeutet „selbstverwaltet“ die Eigenständigkeit von Institutionen des Öffentlichen Rechts in sachlichen und finanziellen Belangen; in der Sozialarbeit wird „selbstverwaltet“ häufig im Sinne von Autonomie und Selbstbestimmung verwendet.6

Selbstverwaltung finden wir vor allem bei freien Trägern und bedeutet die Ausschaltung von Über- und Unterordnungsstrukturen in Form von strengen Befehls- und Gehorsamsketten. Die Entscheidungshoheit liegt bei den Mitgliedern, die gleichzeitig „Unternehmer“ sind.

Damit eine Finanzierung von Einrichtungen und Maßnahmen in eigener Verantwortung überhaupt möglich wird, müssen besonders für freie Träger in einem gewissen Rahmen finanzielle Mittel zur Erledigung öffentlicher Aufgaben gewährleistet werden.

Alternative soziale Bewegungen

organisierten sich seit Ende der sechziger Jahre in Projekten und Initiativen, zum Teil mit Selbsthilfecharakter.

Sie stellen eine inhaltliche Alternative gegenüber den bis dahin dominierenden Trägern öffentlicher und großer freier Träger dar. Einige Ziele sind: autonomes Handeln, Transparenz der Binnenstrukturen, überschaubare kleine Gruppen, selbstbestimmte Arbeitsplätze.2

Gemeinschaft

wird in der Soziologie folgendermaßen definiert: „Die Gemeinschaft beruht auf instinktivem Gefallen oder auf gewohnheitsbedingter Anpassung oder auf ideenbezogenem gemeinsamem Gedächtnis der beteiligten Personen.“7

Sie ergibt sich aus dem planmäßigen Aufeinanderabstimmen des Denkens und Handelns mehrerer Individuen, die aus der gemeinsamen Verwirklichung eines bestimmten Zweckes einen persönlichen Nutzen ziehen wollen.

In einer Gemeinschaft leben heißt in seinen höchsten Ansprüchen: zusammen wohnen und arbeiten, sich auseinandersetzen und unterstützen, miteinander lachen und streiten, gemeinsam durch gute wie schlechte Tage gehen, aber auch in Gemeinschaft leben mit Pflanzen und Tieren, sich als Teil des großen planetarischen kosmischen Zusammenhangs fühlen und begreifen.

Die Frage, die dabei immer wieder auftaucht, ist:

„Führt gemeinschaftliches Leben zu einer höheren Lebensqualität? Ist es eine – vielleicht die einzige Möglichkeit einer lebensfähigen Zukunftsperspektive?“8

Moderne Lebensgemeinschaften

Auf der Suche nach Material zum Thema „moderne Lebensgemeinschaften“ legte mir ein Freund einen Zeitungsartikel auf den Schreibtisch. Darin stand:

”Lange galt Berlin als Refugium für Aussteiger. Inzwischen zieht es die Szene aufs Land. Dort entstanden seid 1990 Gemeinschaften mit Namen wie ”Drosselbart”, ”Feuerländer”, ”Vogelsang” oder ”Karibu“. Mit ihren Projekten haben die neuen Landbewohner verlassene Regionen Brandenburgs wiederbelebt.”9 

Das ist genau der springende Punkt für mich. Warum zieht es Menschen in die strukturschwachen Gegenden des nördlichen Brandenburg?

Ich brauche nicht hellseherisch begabt zu sein, um zu erkennen, daß die zentrale Verwaltung der Ressourcen sich dem Ende zubewegt. Die Städte werden mit zunehmender Größe immer weniger überlebensfähig. Schon jetzt geht einigen Metropolen der Erde das Wasser und die Luft aus. Es gibt dort immer weniger Menschen, die für die soziale Gewalt, sowie für das Schicksal der Kinder Verantwortung übernehmen können. All diese Fakten können wir jeden Tag den Medien entnehmen.

Weil die Menschen ihre Zeiteinteilung nicht nach den biologischen Bedürfnissen ausrichten, sondern nach dem Diktat der Arbeitsbedingungen und des Freizeitverhaltens, kommt es zu immer mehr Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen. In Haushalten mit vielen Mitbewohnern wirkt sich sozialer Streß viel gravierender aus als in Haushalten mit weniger Personen. Hohe Wohndichte vermindert offenbar die Anpassungsfähigkeit und erhöht die Verletzlichkeit im sozialen Bereich.

Ein Hauptgrund für diesen Streß ist der Verlust der Kontrolle über die Umgebung. Man kann sich den Problemen der anderen nur schwer entziehen. Und es zeigt sich, daß erzwungene physische Nähe keineswegs das Verständnis füreinander fördert. Hier geschieht eher das Gegenteil.

Eine Gesetzmäßigkeit der Natur lehrt uns: wenn die großen Systeme am Zusammenbrechen sind, bleiben die kleinen Einheiten übrig. Sie sind in einigen Bereichen überlegen. Auf die Menschheit übertragen bedeutet dies:

wo Menschen direkt sehen, was und wofür sie arbeiten und wovon sie leben, übernehmen sie mehr Verantwortung für sich und ihre Umgebung:

– Sie empfinden Sicherheit, weil sie selber kontrollieren, was sie brauchen.

– Wo Nahrungsmittel und Energie direkt vor Ort erzeugt werden, wo das Abenteuer, die Liebe, und die Unterhaltung am Ort gefunden werden, verschmutzen weniger Transportmittel die Umwelt und verstopfen die Straßen.

– Wo es Austauschmöglichkeiten über Engpässe und Sehnsüchte gibt, werden Anonymität, soziale und sexuelle Gewalt sowie Suchtverhalten seltener.

– In einer Lebensgemeinschaft besteht die Möglichkeit, sich ökologische und gewaltfreie Verhaltensweisen voneinander abzuschauen, ohne daß diese vom Staat erzwungen werden.8

„Es braucht Modelle dafür, wie diese kleinen Einheiten aufgebaut werden können, um ökologisch, autark, basisdemokratisch, multikulturell vernetzt und stabil zu sein. Wir brauchen ein Wissen darüber, wie groß solche Einheiten sein sollen, wie das Zusammenleben aussehen soll, welche Kommunikations- und Demokratieformen und Rituale sinnvoll sind, Wissen über Spiritualität, sanfte Technologie, Kinderaufwachsen und vieles andere.“8

Lebensgemeinschaften von heute, so verschieden, chaotisch, fluktuierend, planlos, aufreibend, kurzlebig und untereinander zerstritten sie auch sein können, sind eine Schule für dieses Wissen. Sie leben von der Unterschiedlichkeit der Sichtweisen und den verschiedenen Fähigkeiten, um ein Problem zu lösen. Dazu brauchen sie selbstverantwortliche Menschen, die gelernt haben und/ oder lernen wollen, miteinander zu kommunizieren und sich zu ergänzen, anstatt die anderen zu dominieren. Das gilt für die partnerbezogene Lebensgemeinschaft ebenso wie für eine große Familie und ist in einer größeren Gruppe von Menschen vielleicht am leichtesten zu realisieren. Für jede Gemeinschaft ist es jedoch wichtig darauf zu achten, auch nach ”außen” aufmerksam und durchlässig zu bleiben, da sie wechselseitig mit der übrigen Gesellschaft verbunden ist.

Was passiert nun wirklich, wenn eine Gruppe nichtverwandter Menschen zusammen kommt, um miteinander zu leben, zu arbeiten und zu lernen?

Inger Elsner

Literatur:

1 Engelhardt, Hans Dietrich, Organisationsmodelle, Verlag Dr. Jürgen Sandmann, Aling, 1995

2 Fachlexikon der sozialen Arbeit, Eigenverlag, 1993

3 Esser, K./ Zimmermann, M., Die nichteheliche Lebensgemeinschaft, ein Arbeitsfeld für soziale Arbeit, Verlag modernes lernen, Dortmund, 199?

4 Madauss, Bernd J., Handbuch Projekt-Management, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 1994

5 Bosse, Ursula, Gruppenprozesse und Organisationsentwicklung in selbstorganisierten Einrichtungen, Eigenverlag des deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, 1993

6 Lexikon der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, R. Oldenbourg Verlag, 1996

7 Lexikon zur Soziologie, Westdeutscher Verlag, Opladen, 1973

8 Eurotopia, das europäische Projekte-Verzeichnis 1997/98, eurotopia-Verlag, Niedertaufkirchen, 1997 (Bezug: Ökodorf-Buchversand, Dorfstr. 4, 29416 Chüden; 25 DM Vorkasse/28 DM gg. Rechnung, incl. Porto)

9 Der Tagesspiegel, 17.8.97

Aus ”Grenzen und Möglichkeiten von modernen Lebensgemeinschaften als zeitgemäßer Ansatz im sozialen Bereich, dargestellt am Beispiel einer konkreten Utopie: Leben, Wohnen und Arbeiten in einer dörflichen Gemeinschaft im Land Brandenburg”, Diplomarbeit, FHSS Berlin, 1997.


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