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Führung zum Internationalen Frauentag im Museum in der Kulturbrauerei

Anlässlich des Internationalen Frauentags bietet das Museum in der Kulturbrauerei am 8. März eine besondere Führung an. Im Fokus stehen die Lebensgeschichten von Frauen in der DDR. Immerhin lag die DDR im Jahr 1989 mit einer Frauenerwerbstätigkeit von 90% weltweit an der Spitze. Aber war die hohe Erwerbsquote tatsächlich ein Zeichen von Gleichberechtigung? Welche Rolle spielten die Frauen im SED-Staat? Taucht ein in spannende Biografien und diskutiert die gesellschaftliche Stellung von Frauen in der DDR. Eine lehrreiche Reise in die Vergangenheit, die zum Nachdenken anregt.

Tipp: In zwei Sonderführungen zum Internationalen Frauentag am 8. März legt das Besucherzentrum Bernau (Hans-Wittwer-Straße 1, Bernau bei Berlin) einen Schwerpunkt auf die drei Bauhaus-Frauen, die wesentlich am Entwurf und Bau der ehemaligen ADGB-Bundesschule in Bernau beteiligt waren: Anni Albers, Lotte Beese und Wera Meyer-Waldeck. Eine Besichtigung des UNESCO-Welterbes ist eingeschlossen.

Wann: 8. März, 15 Uhr, Führungen starten um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr
Wo: Knaackstraße 97, Prenzlauer Berg

75 Jahre MfS – Zeugnisse aus einem verschwundenen Geheimdienst

Einer der erfolgreichsten wie auch gefürchtetsten Geheimdienste begeht am 8. Februar 2025 seinen 75. Jahrestag – das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Grund genug, um mit hochrangigen Vertretern des MfS, dem Auslandsgeheimdienst HVA, aber auch dem Bundesnachrichtendienst (BND) einen Blick auf 40 Jahre Geheimdienstarbeit zu werfen.

Das MfS ist der einzige Geheimdienst der deutschen Geschichte, der umfassend aufgedeckt und aufgearbeitet wurde. Wissenschaftlich ist heute erwiesen, dass das MfS weit hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb, eine allgegenwärtige Staatssicherheit gewesen zu sein.

TEILNEHMER

Heinz Engelhardt MfS-Generalmajor a.D.

Karl Rehbaum MfS-Oberst a.D.

Dr. Bodo Hechelhammer BND Historiker

MODERATION

Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs Politologe