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Lokale Agenda 21 Berlin

Übergabe der Berliner Agenda im Berliner Abgeordnetenhaus

Übergabe der Berliner Agenda im Berliner Abgeordnetenhaus

Spätestens seit dem Klimaforum 1995 beschäftigte sich die GRÜNE LIGA mit der Lokalen Agenda in Berlin. Daraus resultierend arbeitete hier von 1996 bis 2007 die Projektstelle Lokale Agenda 21. Diese bündelte und verbreitete Informationen über Ziele, Inhalte und Strukturen des Agenda-Prozesses, über konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten und aktuelle Beispiele zukunftsfähiger Entwicklung in Berlin.

In allen Stadtbezirken und im Land Berlin begann die Arbeit an Agenda-Dokumenten. Zur Unterstützung der Akteure in den Bezirken wurde der Öffentliche Arbeitskreis Lokale Agenda 21 gegründet, der sich anfänglich jeden Monat und später alle zwei Monate zusammenfand und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch bot.

Die Projektstelle Lokale Agenda 21 Berlin hat von 1996 bis 2007 einen elektronischen Agenda-Newsletter herausgegeben Bis 2005 erschienen zudem monatlich (ab 2003 nur noch alle zwei Monate) die BERLINER LESERBRIEFE – Nachrichten zur Lokalen Agenda 21.

Auf Landesebene wirkte die GRÜNE LIGA als Gründungsmitglied des Runden Tisches zur nachhaltigen Entwicklung in Berlin und Brandenburg, ebenso an der Nachfolgeorganisation, dem Agendaforum und dem Verein Berlin21. In deren Fachforen ist der Entwurf für die Lokale Agenda 21 Berlin erarbeitet worden, auf dessen Grundlage die Regierungsfraktionen im Abgeordnetenhaus einen Agendatext erarbeitet haben, der im Juni 2006 als verbindlicher Parlamentsbeschluss (pdf-Download) verabschiedet wurde. (Download Informationsbroschüre)

Die Projektstelle Lokale Agenda 21 Berlin beteiligt sich bei Berlin21 und arbeitet weiter an einer bundesweiten Vernetzung der kommunalen Nachhaltigkeits-Akteure.

Die Agenda 21
… wurde als Herzstück der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro von über 170 Staaten unterzeichnet. Die politische Sprengkraft  der Agenda 21 besteht darin, dass detaillierte Handlungsaufträge nicht nur an die Regierungen, sondern auch an  gesellschaftliche Gruppen sowie die Bürgerinnen und Bürger adressiert sind. Denn für die Lösung der sich weiter zuspitzenden globalen Probleme, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger und Umweltverschmutzung, ist die Mitwirkung der breiten Öffentlichkeit eine wesentliche Voraussetzung.
Die Kommunen werden in einem eigenen Kapitel aufgefordert, in einem breitem Konsultationsprozess Lokale Agenden gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. Die Lokale Agenda 21 soll eine Vision für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und wirtschaftliche Entwicklung in den Kommunen aufzeigen und dafür geeignete Maßnahmen zur Umsetzung festlegen.

Ansprechpartnerin zum Projekt

Gudrun Vinzing
berliner.agenda21@grueneliga.de
Tel. 030/44 33 91 -65