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Initialphase Abpflastern

Logo Initalprojekt Berlin bricht auf

Abpflastern oder Tegelwippen: Grüne Liga Berlin sucht Kleinflächen für die partizipative Entsiegelung

Gemeinsam aufbrechen: Zürich, Amsterdam, Hamburg – überall wird über Klimaanpassung, wassersensible Städte und Biodiversität gesprochen. Zu Recht, denn jeder freigelegte Quadratmeter kühlt, speichert Wasser und schafft Lebensraum. Auch in Berlin gibt es dafür große planerische Vorhaben, die aber viel Zeit und Ressourcen brauchen.

Die Transformation von Grau zu Grün muss jedoch nicht nur als Großprojekt gedacht werden. Auch Klein- und Kleinstflächen leisten einen Beitrag – als Trittsteinbiotope für die städtische Fauna, als Regenabflussmöglichkeit, als kleine Kühlinsel oder einfach, um das Herz der Menschen zu erfreuen.

Do It Yourself

Die Grüne Liga Berlin will schon heute beginnen. „Wir vertrauen auf die Kraft des Selbermachens“, sagt Geschäftsführerin Claudia Kapfer. „2027 wollen wir in Berlin erproben, ob und wie Do-It-Yourself‑Entsiegelung von grauen Flächen funktionieren kann.“

Dafür sucht der Umweltverband Flächen, die entsiegelt werden können – nach dem Vorbild der „Tegelwippen“-Bewegung in den Niederlanden oder des bundesweiten „Abpflastern“-Wettbewerbs. In der Erprobungsphase geht es zunächst um kleine Flächen von ein bis 20 Quadratmetern, die gemeinsam umgestaltet werden sollen. Anstelle grauer Steinplatten sollen Minigärten oder Staudenbeete entstehen.

Angesprochen sind Berliner*innen, die eine graue Fläche besitzen, die neu gedacht werden soll. Das kann eine Zu- oder Auffahrt zu einem Haus sein, eine Fläche im Vorgarten oder Hinterhof, eine tote Ecke auf einem Gewerbehof oder entlang einer Mauer oder eine Kleinstfläche im Wohnumfeld. Voraussetzung ist das Einverständnis der Flächeneigentümer*in für die Entsiegelung. Wer eine solche Fläche besitzt oder weiß, wer eine Fläche neu gestalten möchte, kann sich per E-Mail melden. Benötigt werden der genaue Ort, die ungefähre Flächengröße und eine Kontaktperson.

Infoblatt: Was, warum, wie?

Claudia Kapfer hofft auf eine breite Resonanz: „Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen und Berlin gestalten!“

Kontakt: berlinbrichtauf@grueneliga-berlin.de

Das „Initialprojekt zur Entsiegelungskampagne Berlin bricht auf“ wird von der Grünen Liga Berlin in Kooperation mit Berlin 21 e.V. durchgeführt und durch die Stiftung Naturschutz Berlin aus Stiftungsmitteln gefördert.


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