Insektenhotel

Insektenhotel

Mit dem Bau eines Insektenhotels wird nicht nur gefährdeten Insektenarten eine Unterkunft geboten, sondern auch für die Flora des Gartens ein wichtiger Beitrag geleistet. Ein zusätzliches Quartier für Ohrenkneifer, Wildbienen, Florfliegen und Marienkäfer fördert die Bestäubung verschiedener Obst- und Gemüsepflanzen und reduziert die Zahl der Schädlinge im Garten.

Bei der Bestäubung von Gemüsepflanzen, Heil- und Wildkräutern leistet besonders die Wildbiene einen wichtigen Beitrag. Die Wildbienen, zu denen auch die Hummeln zählen, sind sie die wichtigsten Besucher von Sträuchern und Obstbäumen. Sie greifen niemals Menschen von sich aus an, so dass die Angst vor Stichen unbegründet ist.


Skizze für den Bau eines Insektenhotels
Skizze für den Bau eines Insektenhotels – zum Vergrößern bitte anklicken

Das Gerüst der Insektenunterkunft wird aus einer stabilen Lattenkonstruktion gefertigt. Einzelne Unterteilungen können beliebig groß ausfallen und mit unterschiedlichem Material gefüllt werden. Waagerecht eingesetzte Bambus- und Schilfrohre, aber auch vorgebohrte Löcher in Hartholzscheiben bieten diversen Nützlingen die Möglichkeit, ihre Eier und Vorräte sicher unterzubringen. Holzwolle zieht die milbenvertilgende Florfliege magisch an. Mit Strohhalmen gefüllte Lochziegel und markhaltige Gehölze, wie alte Rosenstöcke, sind ebenso als Unterkunft für Insekten geeignet, wie auch alte Blumentöpfe, Stroh oder poröser Lehm. Der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Je abwechslungsreicher die Angebote des Insektenhotels sind, desto vielfältiger wird auch die „Wohngemeinschaft“ ausfallen.

 


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