Naturschutzrecht

Artenschutzrechtliche Vorschriften

Bei der Sanierung ist das Augenmerk nicht nur auf die Schaffung von Nistmöglichkeiten zu richten, sondern es ist auch der Schutz bestehender Lebensstätten zu berücksichtigen. Die an Gebäuden lebenden Fledermäuse und Vogelarten (mit Ausnahme der Straßentaube) genießen durch das Bundesnaturschutzgesetz besonderen Schutz.

Nach § 42 Abs. 1 BnatSchG (Bundesnaturschutzgesetz von 2009, abgeändert 2013) ist es verboten,

  • „wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten“ (alle hier besprochenen Arten außer der Straßentaube) „nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören“
  • „wild lebende Tiere der streng geschützten Arten“ (u. a. alle Fledermäuse, Greifvögel und Eulen ) „und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert“

Von den genannten Verboten kann unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. bei erforderlichen Sanierungs- oder Reparaturarbeiten, eine Befreiung erteilt werden. Diese muss vor Beginn der Bau- oder Instandsetzungsarbeiten bei der Obersten Naturschutzbehörde eingeholt werden.

Mit unserem Formularvorlage können Sie geschützte Tiere an Gebäuden melden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die zuständige Naturschutzbehörde senden.

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