Zukunft braucht alle – lokal und global

9. Netzwerk21Kongress vom 3. bis 5. November 2015 in Lübeck

Wie kommen wir zielstrebig und praxisorientiert von globalen Zielen zu lokalem Handeln? Welche Wirkungen hat die Weltklimakonferenz auf nachhaltiges Engagement vor Ort? Wie können sich die Akteure besser vernetzen? Und wer ist „alle“?

Die GRÜNE LIGA Berlin e. V. und das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein veranstalten den 9. Netzwerk21Kongress in Lübeck. In Plenumsvorträgen, Workshops und Planspielen setzt er Impulse für lokales Engagement und bietet Raum zum Netzwerken.

„Der Netzwerk21Kongress trägt dazu bei, die großen Nachhaltigkeitsstrategien mit den Erfordernissen vor Ort übereinzubringen. Der bundesweite Kongress bietet eine ideale Plattform, um den Austausch zwischen den Akteuren mit ihren unterschiedlichen Ansätzen – von der globalen und nationalen Politik, über das kommunale Engagement bis hin zur Bürgerbeteiligung – zu fördern und Kooperationen anzubahnen,“ so Karen Thormeyer, Sprecherin des Netzwerk21Kongresses.

Programm:

Neben den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen wird besonders die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Schleswig-Holstein als Fallbeispiel zur Diskussion gestellt. Im Plenum diskutieren Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Dr. Robert Habeck, Stefan Bauernfeind Staatskanzlei, Herbert Brüning, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Norderstedt und Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH wird den Kongress mit drei Foren bereichern. Diese reichen von der globalen Ebene (Die Post-2015-Agenda – das globale Rahmenwerk für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen) bis zu den Mühen der lokalen Ebene (Öffentliche Beschaffung – klein anfangen und strategisch etablieren). Dr. Christine Averbeck von der Klima-Allianz-Deutschland wird einen Ausblick auf die Klimakonferenz in Paris wagen: „Hoffen auf Paris? Was kann die internationale Klimakonferenz bewirken?“

In drei Workshops wird das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Fachthemen weiterer Workshops sind unter anderem

  • Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement – Kriterien, Möglichkeiten, Praxisbeispiele
  • Regional produzieren, vermarkten und konsumieren – Reflexion guter Beispiele
  • Nachhaltige Entwicklung unter den Bedingungen der Schrumpfung – Strategien für kleine Städte und Gemeinden
  • Wie können schwer erreichbare soziale Gruppen in Beteiligungsprozesse einbezogen werden?
  • Wie können Religionsgemeinschaften mit Nachhaltigkeitsakteuren besser kooperieren?
  • Kommunikationsstrategien für Nachhaltigkeit statt moralischer Appelle

Im Rahmen der Konferenz der IHK Schleswig-Holstein „Innovative Wirtschaft – Innovationen für den Klimaschutz“ diskutieren Expert_innen Ansätze zur Bekämpfung des Klimawandels und Potentiale für weitere Entwicklungen im Bereich „Clean Energy“.

Verleihung des ZeitzeicheN-Preises:

Im Zuge des Kongresses wird am 4. November zum neunten Mal der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Er prämiert herausragende Aktivitäten für die Gestaltung einer zukunftsweisenden Kommune und ermuntert zum eigenen Handeln und Mitmachen.

Im Rahmenprogramm sorgen das Improtheater Instant SL und die „Bemerkungen aus dem wirklichen Leben“ von Landwirt und Autor Matthias Stührwoldt für Denkanstöße und anregende Unterhaltung.

Weitere Informationen:
www.netzwerk21kongress.de

Der Netzwerk21Kongress wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH gefördert sowie von Veolia Deutschland als Hauptsponsor, der IHK Schleswig-Holstein, den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der dieUmweltdruckerei GmbH unterstützt. Weitere Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Hansestadt Lübeck, der Rat für Nachhaltige Entwicklung, ICLEI—Local Governments for Sustainability und das Klima-Bündnis e.V.


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