Ausstellungseröffnung „Unverkäuflich“

Meter um Meter rücken – trotz des beschlossenen Kohleausstiegs – die Bagger des Tagebaues vor und vernichten die gewachsene Landschaft. Geht es nach der LEAG, werden sie sich bis direkt an die Dörfer Mulkwitz und Rohne heranfressen. Die Hinterlassenschaft: Riesige Tagebaurestlöcher, in denen wertvolles Wasser verdunstet. Flüsse färben sich ockerbraun und Sulfat verunreinigt das Trinkwasser. Und die LEAG will weiter machen als ob es kein Pariser Klimaabkommen gäbe.

Muss man sich damit abfinden? Die GRÜNE LIGA – Umweltgruppe Cottbus sagt NEIN. Von Eigentümer:innen, die ihren Wald nicht an die LEAG verkaufen möchten, hat die Umweltorganisation im Dezember 2019 ein privates Grundstück im Vorfeld des Tagebaues Nochten bis 2037 zur Nutzung übertragen bekommen. Hier finden nun Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Waldumbau und Naturschutzmaßnahmen statt.

Etwa im Jahr 2024 soll das gepachtete Waldstück von den Kohlebaggern zermalmt werden. Wir halten stand und sagen:

„UNVERKÄUFLICH“

Fotografien aus dem Tagebauvorfeld von Markus Pichlmaier

  • 9. bis 30. April 2021 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin (Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin), geöffnet Mo-Do 12:00- 15:00 Uhr, Fr 11:00- 18:00 Uhr und auf Anfrage
  • am 9. April ab 18 Uhr findet die Vernissage statt (auf Grund der Coronasituation nur mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl)

Weitere Informationen: Ausstellung „UNverkäuflich“


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