Obstanbau

© volwi
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Das eigene Obst im Hinterhof ist ein oft gehegter Wunsch. Beim Pflanzen von Obstgehölzen muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Sonne oft nicht oder nur stundenweise vorhanden ist. Stein- und Kernobst benötigen viel Licht und tragen daher auf schattigen Höfen meist keine oder nur wenige Früchte. Doch sind nicht alle schattigen Höfe ungeeignet. Oftmals erreicht die Sonne zwar nicht den Boden, scheint aber, je nach Höhe und Lage der umliegenden Gebäude, auf Kronenhöhe herab. So ist es durchaus möglich, dass ein Baum mit dem Fuß im Schatten steht, die fruchttragende Krone aber genügend Licht bekommt, um Früchte auszubilden, die auch zur Reife gelangen.

Brombeeren und Himbeeren gedeihen auch im Schatten oder Halbschatten gut. Sie tragen reichlich Früchte und bilden – am Spalier festgebunden – auch schöne dichte Hecken. Beide Sträucher gibt es auch ohne Dornen, so dass die Früchte auch für Kinder gut zu erreichen sind. Gut im Halbschatten gedeihen auch Kulturheidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und auch Erdbeeren, sowohl die Kultursorten als auch die Walderdbeeren. Die Erträge sind zwar oft nicht so hoch, wie auf einem sonnigen Gartenbeet, aber zum Naschen reicht es auf jeden Fall.

Auch Wildobst ist eine gute Variante, um auf Höfen Früchte zu ernten. Die Gehölze sind nicht nur dekorative Pflanzen sondern bieten gleichzeitig noch Früchte für leckere Marmeladen und Säfte oder auch zum Essen für Mensch und Tier. Für die Hofbegrünung eignen sich: Kornelkirsche, Felsenbirne, Apfelbeere, Zitronenquitte oder der Großfrüchtige Holunder.

Mehr zum Thema Spalierobst finden Sie im Kapitel Fassadenbegrünung oder auch unter
http://www.giftfreiesgaertnern.de/gartenbox/obstbaumpflege/

 

 


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