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Degrowth, ein anderes Wirtschaften ist möglich – Vortrag und Diskussion

18. März | 19:30

Andrea Vetter spricht zum Thema einer solidarischen, postkapitalistischen Post-Wachstumsgesellschaft und den Möglichkeiten, das zu erreichen. Eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch sei möglich – das ist die zentrale These, auf der von rechts nach links fast alle öffentlich diskutierten Vorschläge zur Eindämmung der Klimakrise beruhen. Ein Blick auf die Fakten zeigt jedoch, dass das bislang nicht oder kaum passiert ist, und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht passieren wird. Daher braucht es eine andere Wirtschaft, um die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten nicht weiter zu zerstören. Das wird vor allem ein Einschnitt bedeuten für diejenigen Menschen, hauptsächlich im Globalen Norden, die bislang zu den Profiteur*innen der imperialen Lebensweise gehört haben. Doch für die meisten Menschen wäre eine solidarische postkapitalistische Postwachstumsgesellschaft ein großer Gewinn: an Selbstbestimmung, Zeit und Zugang zu grundlegenden Infrastrukturen wie Gesundheit, Wohnen und Bildung. Um eine solche andere Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen, braucht es vielfältige Transformationsstrategien:  Freiräume erschaffen und erhalten, bestehende Institutionen radikal verändern, Widerstand gegen Ausbeutung leisten und andere Geschichten erzählen – davon was ist, und wie es sein könnte.

Details

Datum:
18. März
Zeit:
19:30
Webseite:
https://schwarzerisse.de/

Veranstalter

Buchladen Schwarze Risse
Telefon
6928779
E-Mail
schwarze_risse@posteo.de
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Veranstaltungsort

Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a
Berlin, 10961
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